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Seit froh das ihr Menschen seid,

denn sonst müsste jeder einzelne bangen,

dass es  einen nicht auch so ergeht wie manch armes Tier !


 

DANKE...

an die Menschen die wirklich noch ein Herz für Tiere haben

und alles tun würden um den armen Fellnasen zu helfen .
 

Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben

denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

***

Du hast mich in meinen jungen Jahren geholt,

mir eine schöne Katzenkindheit besorgt!
Du hast mir ein Schönes zu Hause gegeben!
Du hast mir Nahrung, sehr viel Liebe gegeben!
Du hast mit mir gespielt, wenn ich Lust dazu hatte!
Du warst immer für mich da, wenn ich schmusen wollte!
Du warst immer um mich besorgt!

Dann kam der Tag, an dem wir Abschied nehmen mussten!
In den letzten Stunden meines Lebens warst Du wieder für mich da!
Du hast mein Fell mit Deinen Tränen genässt!
Ich durfte in Deinen Armen liegen und beide wussten wir – ich muss jetzt gehen!
Du hast mir; in meinen letzten Minuten, wie immer Deine ganze Liebe gegeben!
Ich konnte jetzt meine Augen für immer schließen,
hab Deine Liebe mit auf meine Reise genommen.

Nun ist mein Kratzbaum unbenutzt.
Dein Herz sucht nach mir, wenn Du nach Hause kommst!
Am Morgen wartet Dein Herz, bis ich komme, doch ich komme nicht mehr!
Mein Platz an Deiner Seite bleibt leer, kein Schnurren folgt dem mehr!
Meine Schälchen stehen leer im Schrank - umher!
Dein Heim und Herz ist ohne mich so leer!

Ich möchte; das Dein Herz wieder mit Freude gefüllt wird!
Mein Platz am Morgen wieder besetzt ist,
ein Schnurren wieder durch den Raum geht,
meine Schälchen wieder gefüllt wird,
der Kratzbaum wieder genutzt wird!
Deine große Liebe für Katzen weitergegeben wird!
Gib einer neuen Katze ein zu Hause, wie ich es hatte!

Wir waren beide, in meiner Zeit so innig vereint,
es soll nicht sein,
dass Dein Herz jetzt traurig ist!

In Deinem Herzen werde ich immer meinen Platz behalten!
Das ist mein Testament an Dich!
Ich liebe Dich – eine Katze, die zu früh gehen musste!


Autor: © mama-tempo (Regina Polutta) – Oktober 2006

***

Gedanken einer sterbenden Katze !

Es war ein regnerischer Tag, als ich von meinem zuhause noch einmal einen Streifzug

durch die große Wiese machen wollte.

Der Rasen und die Büsche waren nass und es war mir eigentlich doch zu ungemütlich,

bei diesem Wetter noch draußen zu bleiben.
ich wollte so schnell wie möglich wieder nach Hause,

denn nun fing auch schon wieder der Regen an.

Die breite Straße, die mich von meinem schönen, trockenen Zuhause trennte,

schien mir leer, und der Asphalt glänzte vor Nässe.

Ich lief so schnell ich konnte los - doch das Auto war auf einmal da.

So schnell kam es auf mich zu.

Die Scheinwerfer blendeten meine Augen -
und plötzlich spürte ich einen schlimmen, ganz schlimmen Schmerz.

Ich wurde durch die Luft geschleudert

und fiel mit meinem Körper auf die Kante der Straße,

die dort angebracht war, weil da ein Rasen und Bäume wuchsen.

Ich hatte so furchtbare Schmerzen, und ich hatte solche Angst.

Als ich mein Köpfchen hob, sah ich das Auto,

das mich angefahren hatte,

und ich konnte es nicht verstehen:

es fuhr weiter es fuhr einfach weiter und ließ mich hier liegen!

Und ich hatte doch solche Schmerzen!
Ich versuchte aufzustehen, doch es ging nicht.
Mein Hinterbein tat so schrecklich weh,

und auch das Luftholen fiel mir furchtbar schwer.

Jetzt fing es auch noch ganz stark zu regnen an, und ich spürte,

wie sich um mich herum eine Pfütze bildete.
Das Wasser auf der Straße wurde immer höher und ich hatte kaum noch Kraft,

meinen Kopf hochzuhalten.
Wasser lief in meine Nase, lief in meinen Mund,

und es tat so furchtbar weh!
Autos fuhren an mir vorbei.
Es waren viele Autos, und immer wieder versuchte ich,

mein Köpfchen zu heben, damit die Menschen,

die in den Autos fuhren, sehen konnten,

dass ich Hilfe brauche - doch keiner hielt an.
Ich weinte vor Schmerzen, doch niemand sah meine Tränen.
Niemand war da, sie fuhren alle an mir vorbei.
Ich fühlte, dass mein Leben zu Ende ging,

und ich wollte doch noch gar nicht sterben!

Ich war doch immer lieb gewesen!
Ich habe doch so gern mit den Menschen geschmust und sie nie gekratzt.
Ich habe doch auch meinen kleinen Menschenfreund

mit seinen Eltern rechtzeitig geweckt,

als das Feuer ausgebrochen war!
Habe ich mich nicht immer mit Zärtlichkeiten bedankt

und meine Liebe zu den Menschen gezeigt,

weil ich ihnen so vertraute?

Ich fing an zu frieren.
Es war so kalt, und ich hatte so entsetzliche Schmerzen!

Warum, ihr Menschen, fahrt ihr alle an mir vorbei?
Warum helft ihr mir denn nicht? Ich möchte noch nicht sterben!
Ich bin doch erst drei Jahre alt!

Ich weiß nicht, wie lange ich in dieser nassen Pfütze gelegen habe.

Ich wurde auf einmal ganz müde.
Ich versuchte, mein Köpfchen aus der Pfütze herauszuhalten,

doch ich hatte keine Kraft mehr.
Mein Kopf fiel ins Wasser zurück und ich dachte: "

Jetzt ist es aus. Jetzt stirbst du."

Da - auf einmal waren Menschen da.
Sie streichelten meinen kalten Körper und hoben mich hoch.
Ich wurde in eine Jacke eingewickelt und vorsichtig in ein Auto getragen.
ich freute mich, trotz meiner schlimmen Schmerzen, so sehr!
Es gab doch noch gute Menschen, die mir helfen wollten.

Sie fuhren mich zu einem Tierarzt, der ganz in der Nähe war,

und ich versuchte ganz ruhig zu bleiben,

damit ich meine Schmerzen besser ertragen konnte.

Die Menschenfrau, die mich trug,

streichelte mich unentwegt,

die beiden Kinder im Auto weinten vor Sorge um mich,

und die Fahrerin bemühte sich,

vorsichtig zu fahren,

damit ich keine Erschütterungen spürte.
Ich dachte an meine Familie zu hause,

an die guten Leckerchen, die ich immer bekam,

und ich freute mich so sehr, dass man mir helfen wollte.

Die fremden Menschen waren so besorgt,

und wie gern wollte ich weiterleben in dieser Menschenwelt!

Ich hörte die Fahrerin sagen: "endlich, wir sind da

- jetzt wird alles gut!" -

Da wurde es um mich plötzlich dunkel und kalt,

und ich spürte - es war zu spät!

Ich hatte keine Kraft mehr in meinem Körper

und fühlte auch keine Schmerzen mehr!
In den Armen der fremden Frau schlief ich für immer ein,

als sie mit mir an der Haustür des Tierarztes stand.

Danke, den Menschen,

die mich nach endlos langer Zeit schwer verletzt mitnahmen,

um mein Leben zu retten;

Danke den beiden Kindern, die vor Sorge um mich,

einer unbekannten Hauskatze, weinten.

Verachtung den Menschen, die so herzlos sind,

an einem schwer verletzten Tier vorbeizufahren

***

An mein Frauchen/Herrchen !


Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst mich hoch auf Deine Arme, wie war ich glücklich!
Doch dann hast Du mich in meine Transportbox gelockt und ich wusste nicht, wohin es ging.
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand angehalten.
Die Tür ging auf und ich roch die grüne Wiese mit den Blumen.
Wie habe ich mich gefreut, auf dieser Wiese spielen zu dürfen.
Doch plötzlich hörte ich den Motor anspringen und Du warst weg.
Ich war verwirrt und wusste nicht, warum Du mich alleine zurück gelassen hattest!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden - aber vergebens.
Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer.
Ich hatte große Angst und großen Hunger und fühlte mich sehr alleine!
Ein fremder Mann kam, in seiner Hand hatte er eine Transportbox.
Er umfasste meinen Körper und setzte mich hinein und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.

Aber Du bist nicht gekommen!
Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein Du warst es nicht.
Es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod!
Meine letzte Stunde war gekommen.

Geliebter Mensch, ich will,

dass Du weißt,

dass ich mich trotz des Leidens,

das Du mir angetan hast,

noch stets an Dein Bild erinnere

und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte,

ich würde auf Dich zulaufen.

DENN ICH HATTE DICH LIEB.

Deine Katze

***

Solange es uns Menschen auf Erden gibt
Solange bestimmen wir über Schicksal von allem, was da lebt
Menschen quälen Menschen oder töten sie in Rage und Wut
Wir quälen Tiere, wehrlose Wesen, lassen sie winselnd liegen in ihrem Blut

Wir vergessen, dass in Tieren Gefühle und auch eine Seele wohnt
Wir vergessen, dass Tiere leiden wie wir, Schmerzen haben, doch kaum ein Wesen bleibt verschont
Wir vergessen, dass wir selbst zu den Säugetieren zählen
Im Gegensatz zum Menschen kann ein Tier sein Schicksal nicht selber auswählen

Ein Tier ist uns Menschen hilflos ausgeliefert und wehrlos zu gleich
Seinem Schicksal ergeben, dass an den meisten Menschen vorüberstreicht
Misshandelt werden Tiere, damit sich der Mensch an ihnen austoben und entladen kann
Gequält werden Tiere, gefoltert, missbraucht von des Menschen sadistischer Hand

Winselnd und weinend, zuckend und erledigt werden sie kaltblütig wie Abfall entsorgt
Herzlos, eiskalt und boshaftig hat sich der Mensch mal wieder ein Tier „ausgeborgt“
Vergeht sich masslos und sinnlos an ihm und lässt es liegen
Bis es halbtot verendet und zum Fraß wird für die heimischen Fliegen

Ein Tier kann nicht mit Worten klagen
Kann nicht jammern oder fragen
Es kann nur schweigend leiden und ertragen
Und auf seine gnädige Erlösung warten

Bis es von guten, rettenden Menschen endlich gefunden
Im Dreck, am Straßenrand, im Labor oder sonst wo geschunden
Ein Hoffnungsschimmer sind Menschen,
die Liebe und Verantwortung in ihrem Herzen spüren
Menschen, die diesen Tierterror beenden und mit den Tieren fühlen
***

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